31.05.2012
AG N°5

PREMIERE!!!

DER EINGEBILDETE KRANKE

Argan, ein reicher Hypochonder, verbringt seine Tage damit, sich um seine Gesundheit und um alle möglichen Behandlungen zu sorgen. Purgon, Diafoirus und Fleurant, seine persönlichen Ärzte, spielen mit seinem Körper und unterwerfen ihn nicht ernst zu nehmenden und überflüssigen Behandlungen.

Molière hat eine Komödie geschrieben, deren Hauptcharakteristika die Situationskomik, die burlesken Figuren und der Rhythmus sind.
Wir möchten vor allem die Komik der Figuren hervorheben, indem wir das Stück in die heutige Zeit mit all ihren Herausforderungen versetzen.

Workshop „Auf die Bühne“
Das Atelier „Auf die Bühne“, gegründet 2010, hat zum Ziel, jedes Jahr mit Laienschauspielern ein Stück in französischer Sprache zu entwickeln. Die Teilnehmer arbeiten an verschiedenen theatralischen Techniken, lernen sich kennen und erarbeiten zusammen unter der Leitung eines Regisseurs ein Theaterstück.

Aufführung auf Französisch mit deutschen Übertiteln.

12.-15. Juni 2012 , 20h
Eintritt: 7 Euro

PREMIERE!!!

DAS FREIE THEATER ZIERLICH PRÄSENTIERT:
DAS LABOR

REGIE: NANCY EHRLICH

DARSTELLER:
Nadja Ziermann als Theodore
Selina Spöllmink als Dorothea
Thomas N. als Lynden
Tamta Alavidze als Penelope
Marc Garcia als Professor
Philipp Schulz als Bela

In einem Raum ohne Ausweg erfindet ein Professor Tag für Tag für Tag stets nützliche Alltagsgegenstände –
eine Blumenvase, einen klingelnden Fuß, den Denkholzstockwurm. Das Problem an den Erfindungen–
sie existieren bereits oder sind leider sinnlos. Das Forschungsteam, bestehend aus Dorothea; Lynden;
Penelope; und Bela, unterstützt ihn tatkräftig. Bis er eines Tages behauptet er habe einen Menschen
erfunden. Er stellt diesen Menschen, eine junge Frau, in die Mitte des Raumes und lehrt sie zu trinken, zu
urinien, zu gehorchen. Die Sterilität und das bis dahin funktioniertende System Forschungslabor, gründend
auf der Autorität des wahnwitzigen Professors bröckelt. Die Mitglieder des Forschungsteams erkennen
den beklemmenden Irrsinn der Situation und verdrängen das unbehagliche Gefühl sofort, statt die junge
Frau, die da in die Mitte des Raums gestellt wurde und nun um Hilfe fleht, zu beachten. Das Stück ist
schrecklich existenzialistisch. Die Absurdität ist eine Hommage an Samuel Beckett, die Brutalität ein Aufruf
zur Menschlichkeit und die Banalität eine Erklärung für die Einfachheit der Dinge.